Von Wurststefan | 17. Januar 2019 | Abteilung:

Die 3. Mannschaft

Alte Säcke in Drittverwendung

Alte Säcke haben vielleicht die äußere Form ein wenig verloren, die Hülle zeigt bereits einige Risse und die Geschmeidigkeit fehlt etwas. Trotzdem ist man vom „alten Eisen“ noch ein gutes Stück entfernt.

Ab wann man sich als „Alter Sack“ bezeichnen möchte, bleibt ohnehin jedem selbst überlassen, denn das Einstiegsalter bei den Alten Säcken der TGS-Handballer variiert irgendwo zwischen 30 und 40 und die Höchstaltersgrenze ist nicht definiert. Hier lässt sich durch Erfahrung auch mal eine etwas härtere Trainingseinheit mit spontanem Unwohlsein am Seitenrand überstehen. Dann werden die Mitspieler eben durch Kommentare von außen angestachelt. Zum Abschlussbier sind alle wieder fit. Dank gezielter Trainingssteuerung unter juristischer Aufsicht wird das „Bällsche“ nach einem angemessenen  Aufwärmen wie zu Glanzzeiten in Richtung Tor geschleudert. In der Hoffnung, dass auch die Hüter des Netzes früher reaktionsfreudiger und gelenkiger waren.

Bereits nach wenigen Wochen gemeinsamer Trainingszeit vermerken die „Alten Säcke“ hocherfreut eine rege Beteiligung und eine ansteigende Leistungskurve in den Einheiten am Montagabend um 19 Uhr in der Bulauhalle. Die Vorfreude auf die Saison wächst. Zumal ein Ansatz des gemeinsamen Trainierens auch der Wunsch war, sich noch einmal mit anderen Mannschaften auf dem Feld zu messen und vor allem, die dritte Mannschaft mit erfahrenen und motivierten Spielern zu unterstützen. Die wenigen Stammkräfte der „Dritten“ werden über die ganze Saison auf personelle Hilfe angewiesen sein.